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© Hausverwaltung Peter Motzkeit, www.motzkeit-hausverwaltung.de, aktualisiert am 29.10.2012

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Diplom-Volkswirt Peter Motzkeit

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Wichtiger Hinweis
Die Anerkennung der Rechtsfähigkeit der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) führt nicht dazu, dass diese auch Verwalterin nach dem Wohnungseigentumsgesetz sein kann.

Eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts kann nicht wirksam zur Verwalterin einer Wohnungseigentümergemeinschaft bestellt werden.

Das Vertrauen in die Gesellschaftereigenschaft und die im Gesellschaftsvertrag vereinbarten Vertretungsregelungen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts wird von der Rechtsordnung nicht geschützt.

Ein Verwalter wird nach § 26 WoEigG bestellt und dem Verwalter werden Befugnisse nach § 27 WoEigG übertragen.

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist zwar Trägerin von Rechten und Pflichten. Dieses reicht aber nicht aus, um als zum Wohnungseigentumsverwalterin bestellt zu werden. Im Wohnungseigentumsgesetz ist nicht ausdrücklich bestimmt, welche notwendigen rechtlichen Eigenschaften ein Verwalter erfüllen muss. Der Sinn und der Zweck der Aufgaben des Verwalters ist aber die Handlungsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft im Rechtsverkehr sicher zu stellen.

Zur Sicherstellung dieser Handlungsfähigkeit muss der Verwalter die in § 27 Abs. 2 WoEigG genannten Aufgaben erfüllen. Dazu gehört es insbesondere, Zahlungen von Wohnungseigentümern und Dritten an die Gemeinschaft entgegen zu nehmen, Willenserklärungen, die für oder gegen die Gemeinschaft wirken, abzugeben bzw. zu empfangen und Leistungen der Gemeinschaft zu bewirken. Wohnungseigentümer und Dritte müssen hierbei darauf vertrauen können, dass an den Verwalter erbrachte Leistungen oder diesem gegenüber abgegebene Erklärungen gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft wirken, und dass umgekehrt die von dem Verwalter für die Wohnungseigentümergemeinschaft abgegebenen Erklärungen gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft wirksam sind.

Der genaue Wortlaut der Entscheidung kann unter BGH V ZB 132/05 nachgelesen werden.